Wind trifft Wärme: Technische Hochschule Ingolstadt (THI) setzt Impulse für die Energiewende

Wie lassen sich Windkraft und Wärmeversorgung intelligent verbinden? Welche Chancen bietet die Kombination für die Energiewende – und welche Hürden müssen noch genommen werden? Diese Fragen standen im Zentrum der Fachtagung „Wind & Wärme: Synergien für die Energiewende“, zu der die THI Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft eingeladen hatte.

Zwölf Referenten aus Forschung, Wind- und Wärmebranche, Bürgerenergiegenossenschaften, Stromnetzbetreiber und der öffentlichen Verwaltung stellten ihre Projekte rund um Windenergienutzung und kommunaler Wärmeversorgung vor (Foto: THI).

Das Fachpublikum nutze die Tagung zusammen mit Partnerunternehmen des W-hoch-3 Netzwerks für den Austausch zu technologischen und organisatorischen Herausforderungen bei der Umsetzung innovativer Projekte der erneuerbaren Strom- und Wärmeversorgung (Foto: THI).

Das Fachpublikum nutze die Tagung zusammen mit Partnerunternehmen des W-hoch-3 Netzwerks für den Austausch zu technologischen und organisatorischen Herausforderungen bei der Umsetzung innovativer Projekte der erneuerbaren Strom- und Wärmeversorgung (Foto: THI).

Auf dem Programm standen Beiträge zu innovativen Speicherlösungen, internationalen Best-Practice-Beispielen, unter anderem aus Dänemark, Fragen der Wärmenetzplanung sowie zu Stromnetzstabilität und Regionalplanung in Deutschland. Ebenso präsentierten kommunale Vertreter und Bürgerenergiegenossenschaften erfolgreiche Projekte, die zeigen, wie die Energiewende vor Ort gestaltet werden kann.

„Wind und Wärme gehören zusammen – wenn wir die Energiewende ernst meinen, müssen wir die Kräfte bündeln und neue Wege gehen“, sagte THI-Präsident Professor Walter Schober in seinem Grußwort. „Genau dafür schaffen wir an der THI Räume: Forschung, Vernetzung und Praxisbeispiele, die zeigen, wie aus Ideen konkrete Projekte werden.“

Organisiert wurde die Fachtagung vom Institut für neue Energie-Systeme (InES) der THI unter Leitung von Professor Daniel Navarro Gevers und Professor Tobias Schrag im Rahmen des Transfercluster W-hoch-3, welches von der Europäischen Union gefördert wird. Das W-hoch-3-Team stellte ein Programm zusammen, das wissenschaftliche Expertise mit Praxiserfahrungen und internationalen Perspektiven verband – und damit den über 100 Teilnehmenden eine Plattform für Wissenstransfer und Vernetzung bot. „Windstrom zur Wärmeerzeugung zu nutzen, bietet für die erneuerbare Wärmeversorgung auf kommunaler Ebene enorme Potenziale“, so das Fazit des Tagungsleiters Professor Daniel Navarro Gevers.

Die Vortragsunterlagen stehen unter www.thi.de/forschung/institut-fuer-neue-energie-systeme-ines/wissenstransfer/ zum Download bereit.